Jo  Becker     DJ8IL
 
Amateurfunk
Amateur Radio
1962...
Astronomie
Telescopes
1959...
Elektronik
Sensors
1956...
Entwickl.hilfe
Senior Expert
1995...
Lichtfunk
Light Beam Com.
2003...
  unterwegs zu neuen Formen der Kommunikation    
       Kontakt:                                            searching for new ways of communication   
        Jo.Becker-DJ8IL@T-Online.de

                                            Hier finden Sie Berichte über einige meiner Hobby-Entwicklungen und -Konstruktionen:
                                              Here are the links to some of my published hobby-developments and -constructions:        

1967   Resonanzfrequenzmesser 50 kHz...200 MHz / Grid-Dip-Meter, FET-Dip-Meter  
FET-Dip-Meter                                                       FUNKTECHNIK 14/1971, Seite 519...521

HF-Kondensatormikrofon - problemlos durch IS     FUNKSCHAU 3/1976, Seite 111...112

1976   2m-Handfunkgerät mit 5kHz-Kanalraster /
first hand-held with 5kHz channel spacing 
   
SÜDWIND - Ein 2m-Handsprechfunkgerät mit 80/396-Kanal-Synthesizer und Sensor-
Bedienung   
    UKW-BERICHTE 1/1978, Seite 29...40 und 2/1978, Titelbild + Seite 66...86
SÜDWIND - A 2m FM hand-held Transceiver with 80 or 396 Channel Synthesizer and 
Touch-Key Operation         VHF-COMMUNICATIONS  4/1978, page 194...212  and  1/1979,
                                             page 2...16, plus cover photos on both issues 

1977   Elektronische Antennen-Umschaltung / VHF-PA-ICs and electronic RX/TX-Switching
20W-Sendeverstärker mit integriertem PA-Baustein für FM-Sprechfunkgeräte im 2m -
Band  
                                                                         UKW-BERICHTE 1/1979, Seite 24...31

1985    Geiger-Zähler mit geregelter Hochspannung, 1,2V-Akku, Solarbatterie, Digitalanzeige
            small Geiger-Counter with stabilized 500V, solar cells, displays counts or mR/h dose
Radioaktivitätsmesser im Miniformat                     FUNKSCHAU 21/1986, Seite 63...69

1986     Physik und Schaltungstechnik verschiedenartiger Foto- und IR-Detektoren
             Physical properties of various Photo- and IR-Detectors, and typical circuitry
Detectors for Optical Power Measurement            Hewlett-Packard-Journal 2/1987, page                                                                                                      16...21, plus Titelbild / cover photo

1989     Stab-, Draht-, Ring- und Ferrit-Spulen-Antennen im Vergleich, "passiv" und aktiv
             Experiments with Rod-, Wire-, Loop-, and Ferrit-Coil-Antennas, passive and active
Selektive aktive Empfangsantennen                         CQ-DL 11/1991, Seite 668...673

Aktive magnetische Antennen                                  ELEKTOR 9/1998, Seite 62...67
Active magnetic antennas                                      Elektor Electronics 9/1998, page 22...27 

2000     KW-CW-Handfunkgeräte für 30m + 20m / Handheld Short Wave-CW-Transceivers
Auf dem Weg zum Kurzwellen-Handy                     CQ-DL 3/2007, Seite 178...181 und 

                                                                                      4/2007, Seite 248...251
 
2003     Spiegelreflex als Lichtfunkgerät bis 50km / Laser-Communication with SLR-Camera
Lichtsprechgerät - mehr als ein Spielzeug          FUNKAMATEUR 4/2005, Seite 170...172
                                                                + Titelbild / cover photo, und 5/2005, Seite 468...471

Intermodulations-Messgenerator                                       CQ-DL 12/2007, Seite 860...861
 
Aktiv-/Passiv-Antennensystem für 0,01Hz...146MHz       FUNKAMATEUR 12/2009 Seite
                      1281...1283 und  1/2010, Seite 48...51, als Bausatz erhältlich / available as kit

Optimierte Aktivantenne für portabel-Betrieb                FUNKAMATEUR 8/2011, Seite
                                                                    824...826, als Bausatz erhältlich / available as kit

2010     Quarzoszillator, pegelgenau / precise, calibration free, 0,4µV...50mV, 3...22 MHz
Abgleichfreier KW-Testgenerator                     FUNKAMATEUR 1/2012, Seite 158...160


Fanden Sie etwas interessantes?                                          Nun folgen einige nicht veröffentlichte Geräte und Aktivitäten:
Did you find something interesting for you?                             Some more devices and activities will be presented here:
Alle Bilder sind in voller Foto-Auflösung herunterladbar.             Please load down pictures to get full camera resolution.


                Fernrohre - bei mir und ich bei ihnen / Telescopes and me

Sonne, Mond, Planeten, Kometen, Sterngruppen und
einige "Nebel":                                  von daheim aus

Mein erstes Teleskop erblickte das Himmelslicht 1959 um
die Zeit, als die erste irdische Sonde, Luna 2, auf dem
Mond einschlug.
Es bestand aus einem alten Achromaten (Episkop-Objek-
tiv?) mit 10 cm Durchmesser und 70 cm Brennweite, ein-
gebaut in ein Ofenrohr. Als Okular diente ein einäugiger
Feldstecher ohne dessen Objektiv. Das ergab 50-fache
Vergrößerung und ein aufrechtes Bild, gut geeignet auch
für terrestrische Beobachtungen.
Die Bildqualität war jedoch nicht besonders gut und die
Montierung auf einem Fotostativ zu wackelig.
Deshalb baute ich ab 1961, nach einem Sommerferien- Praktikum im Fernrohr-Entwicklungs-Labor bei Carl Zeiss, mein Spiegelteleskop mit 11,75 cm Durchmesser, 143,3 cm  Brennweite und  1,4° Bildfeld, welches heute noch im Einsatz ist. In  stabilem Al-Tubus, azimutal montiert auf einem Gabelstativ aus Holz, ist es zwar 159 cm lang, benötigt aber nur 34 x 25 cm Stellfläche. Es passt bequem durch die Wohnungstüren und ins Auto, muss zum Beobachten nicht erst  zusammengebaut werden, und erreicht recht bald seinen Temperatur-
ausgleich. Störendes Zittern ist kein Thema mehr, selbst bei der Planeten-Beobachtung mit 200-facher Vergrößerung.




 Sun, moon, planets, comets, star clusters, and a
  few
nebulae:                   sky watching at home

My first telescope saw its first light in 1959, at the time when Luna 2 crashed on the moon.
It was built around a surplus achromatic lens with
10 cm diameter and 70 cm focal length. As ocular
lens, I 
used a monokular 8 x 30 field glas without
its object
lens, providing 50 times magnification
and an upright
image. This way, it was useful also
for terrestrial objects, like birds.
But the image quality was not so good, and,
mounted on a camera tripod, it showed annoying vibration.
Therefore, I started in 1961, after working for one month in the Telescope Development Lab. at Carl Zeiss, to build  my Newtonian which is still in use today. - Dobsonians were  unknown at that time. -
My telescope is equipped with a mirror of 4,6'' diameter and 1,433 m focal length, providing 1,4° sharp field of view. Mounted in a sturdy Al-tube on
a wooden azimutal fork, it is rather long (159 cm), but has a very small footprint of 34 x 25 cm. No assembling is needed before observation. Thermal equilibrium is reached soon, and even at a magnification of 200, the image is not spoiled by excessive shaking.


 
                    
                     First moonlight with DSLR-camera Pentax-Kx
                     first moonlight with DSLR-camera: jpeg, 100 ASA, 1/30 s, 2010-10-04 19:19 h at home  

1986 hatte ich die optischen Bauteile für ein Binokular
beisammen, montierte sie in ein selbstgefrästes Gehäuse aus Al und justierte die Lichtwege mit einem HeNe-Laser.
Dies wurde mein angenehmstes Okular, mit 90-facher
Vergrößerung und 0,65° x 0,65° Bildfeld.
Als letzte Ausbaustufe erhielt mein Newton-Teleskop 2004 einen individuellen Leuchtkreis-Projektionssucher, dessen Strahlengang quer durch den Tubus verläuft.


Größere Teleskope für Nebel und Galaxien

Im Juli 1986 hatte ich Gelegenheit, in der Sternwarte auf
dem Calar Alto zu arbeiten - offiziell in der Service- Gruppe, nebenbei aber auch als Assistent am 2,5m-Tele-
skop und als "Fotograf" am 1,2m-Schmidt-Spiegel. Abends durfte ich mit dessen Sucher, einem stattlichen
Refraktor mit 20 cm Öffnung und 3 m Brennweite, am
Himmel spazieren schauen. Zu der Zeit waren alle Planeten außer Merkur gut zu sehen, und besonders Mars
zeigte einen Detailreichtum, den ich sonst nirgendwo
erlebt habe. Es ist überwältigend, wenn man in wüsten-
ähnlichem Klima in > 2000 m Höhe beobachten kann!
Eher etwas enttäuschend war dagegen Saturn im 2,5m-
Teleskop anzuschauen: Er stand still wie festgenagelt, aber
war nur momentweise wirklich scharf zu sehen, sonst 
eher vernebelt. So wirkt sich hier die Luftunruhe aus.
Die detailreichste Sicht auf Saturn hatte ich übrigens am 25cm-Refraktor der Welzheimer Sternwarte, zu deren Mannschaft ich später gehörte.
Trotz dieser Erfahrungen habe ich es nach 1992 einige
Jahre lang mit einem 8'' Schmidt-Cassegrain versucht,
dem heutigen "Amateur-Standard". Halb so schwer und
dreimal so viele Photonen pro Sekunde - das war schon
verführerisch. Nebel wie M57 erschienen darin  brillanter,
aber der äußere Bereich des Bildfeldes war wegen Koma
und Wölbung nicht nutzbar, und es fehlte generell die
gewohnte feine Schärfe meines Newton-Teleskops.
Inzwischen kann man es sicher besser ("Edge HD").

Deep-Sky-Objekte verlangen Teleskope mit großer
Öffnung und sind eindeutig eine Domäne der digitalen
Astrofotografie. (Selbst im 25cm-Refraktor erscheint eine
Galaxie wie M51 visuell nur als lichtschwache Umriss-
zeichnung.) Eine schwere stabile Montierung mit präziser
Nachführung ist dann unumgänglich. Das ist nur etwas für
ernsthafte Amateurastronomen, die keinen Aufwand scheuen.
Alternativ kann man fast täglich (mancherorts kostenlos)
eine "Volkssternwarte" besuchen - oder dort tätig werden.
Seit Beginn des neuen Jahrtausends findet man auch dort
immer öfter Spiegel mit bis zu 1 m Durchmesser.


Beobachtungen in der Natur und auf Reisen

Der Grundstein für mein Reiseteleskop war 1987 ein preiswertes leichtes Spiegellinsen-Teleobjektiv 1:8 mit 600 mm Brennweite. Dazu passend baute ich ein Okular mit 45°-Amici-Prisma und PK-Wechselbajonett, gewonnen aus einem Makro-Zwischenring meiner Fotoausrüstung.
So entstand ein Spektiv 40 x 80 mit 1,5° Bildfeld und nur 1,0 kg Gewicht. (Mit Stativ und Köcher sind es 1,2 kg mehr.) Bei Fotoausflügen kommen nur die 206 g des Okulars zur Gesamtlast hinzu. Mit dieser Fotosafari-
Ausrüstung war ich unterwegs zur totalen Sonnenfinster- nis 2001 in Zambia und 2006 in der Türkei.
In 1986, I had the optical components completed for a
binocular lens. I mounted them into a self-milled Al-
case, and aligned the optical paths with a HeNe-laser. This is now my favorite ocular lens, with 90 times magnification and 0,65° square field of view.
Last construction for my Newtonian was in 2004 a
light-circle projection finder, whose ray path goes
perpendicular through the tubus.


Deep sky objects demand larger telescopes

In July of 1986, I got the chance to stay at the Calar
Alto Observatory. Besides my task as a service engi-
neer, I assisted astronomers and took photos with the
1,2m Schmidt camera. This Schmidt telescope is
equipped with a fine refractor (20 cm diameter, 3 m
focal length) as a finder, and I could use it in the evenings to look around the sky. All planets except
Mercury were clearly visible at that time. Mars
especially showed a lot of surface details which I
never have seen elsewhere. It is amazing to observe in desert climate and on top of a mountain at least 2000
m high! Looking at Saturn through the 2,5m-telescope
on the contrary,was a little bit disappointing: The
planet stood still like frozen, but misty, showing fine detail only momentarily.
I got the best view on Saturn through the 25cm-refrac- tor at the public observatory near Welzheim, where I was a member of the crew later on.
In spite of these experiences, I have tried after 1992
also an 8'' Schmidt-Cassegrain, today's standard for amateurs. Half as heavy and 3 times as much photons per second were the seducing specifications. Nebulae
like M57 appeared more brillant, but the field of view was not totally useable because of coma and strong field curvature, and the crisp sharpness of my old Newtonian was actually not available. But today,
these problems can be solved ("Edge HD"). 

Deep sky objects demand telescopes with a large mir-
ror diameter, and satisfactory results can be obtained
only by digital photography. (Even through a 25cm-
refractor you will see a galaxy like M51 only as a faint drawing.) A heavy sturdy mounting base with
precise star tracking is inevitable. This is something
for enthusiastic amateur astronomers who are willing
to invest what ever is good for their hobby.
But you have the alternative to visit a public observa-
tory - or to join the crew there. Scince the dawn of
the new millennium, you will find more and more
mirrors with up to 1 m diameter even there.


Nature and Expeditiones

Construction ideas of a portable Teleskope started in 1987 with a low cost katadioptric telephoto lens 1:8 and 600 mm focal length. I added an okular lens with 45°-Amici-prism, and a PK-mount that I dismantled from a makro extension tube of my SLR-camera. This way I got a spotting scope 40 x 80 with 1,5° field of view, weighing only 1,0 kg. When outside for taking photos, only the 206 g of the okular are added to the load. With this foto safari equipment, I watched the total eclipses of the sun 2001 in Zambia and 2006 in Turky.